Die wichtigsten Tierschutzorganisationen im Fokus

Unzählige Mitglieder, berühmte Spender und Millionen auf dem Konto – Die ganz großen und bekannten Organisationen zum Schutz der Tiere sind vielen Leuten schon vom Namen her bekannt und man muss gar nicht allein auf Greenpeace verweisen, wenn es um die wirklich wichtigen Player geht. Dabei konzentrieren sich die Tierschützer je nach Anspruch auf unterschiedliche Felder oder agieren auf vielen verschiedenen Gebieten, was im Übrigen auch für die Akteure und Mitglieder wichtig ist. Wer sich beispielsweise für die Rettung irgendeiner Papageienart einsetzen will, der findet immer auch einen konkreten Ansprechpartner, während das allgemeine Wohl der Tiere, ein zweifellos immer auch philosophischer Aspekt, bei umfassenden Organisationen im Mittelpunkt der Aktionen steht.

Skandale und Erfolge

Bevor wir uns die einzelnen Verbände anschauen ein Wort zur Kritik an deren Geschäftsgebaren. So gut wie alle Organisationen müssen sich den Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit gefallen lassen! Aber genau hier liegt ein schmaler Grat zwischen Verschwendung und massivem Einsatz von Kapital für ausgefallene Aktionen, so dass man wie es beispielsweise die Stiftung Warentest tut, die Verbände weniger an der ökonomischen Verfahrensweise ausrichtet. Müssen Tierschutzorganisationen, die sich bekanntlich in erster Linie durch Spenden finanzieren, funktionieren wie ein Betrieb? Wohl eher nur in eingeschränktem Maße, aber klar, Korruption und augenscheinliche Misswirtschaft sind ein großes Problem, dem sich die Verbände immer stellen müssen, sonst geht am Ende der eigentliche Zweck, der Schutz der Tierwelt, verloren.

Die ganz großen Player beim Tierschutz

Vor allem drei Organisationen sind an dieser Stelle zu nennen:

  • WWF (World Wildlife Fund)
  • PETA (People for the ethical Treatment of Animals)
  • IFAW (International Fund for Animal Welfare)

Diese agieren global und kommen von der internationalen BEdeutung gleich hinter Greenpeace. Es gibt immer mal Kritik, etwa an der Tötung von Heimtieren oder an der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden, aber in der Summe arbeiten diese Anbieter gute Arbeit. Selbst die deutsche Stiftung Warentest hat die großen Drei verschiedenen Tests unterzogen und kommt zu positiven Ergebnissen, wenn wir mal den bereits erwähnten Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit beiseitelassen. Da die Struktur meist mit einer Stiftung vergleichbar ist, gibt es Steuervorteile, aber auch eine besondere Aufsichtspflicht und das betrifft, wen wundert´s, mal wieder die Finanzen.

So werden mit Millionen von Euros sogenannte Rundbriefe bezahlt, die zu Spenden aufrufen, in der Regel jedoch wenig bringen. Zugleich bemüht man sich um potente Spender, reiche Privatpersonen oder eben Unternehmen, die dann jedoch ihrerseits oft Konditionen geltend machen wollen, die den Tierschutz in wenig hilfreiche Abhängigkeiten bringt. Es ist also gar nicht so einfach und vor allem die immer wieder zu beobachtende Nähe zur Industrie birgt eine Menge Sprengkraft.

Und wie sieht es aus in Deutschland?

Ähnlich: Mit dem deutschen Tierschutzbund und der Organisation Vier Pfoten nennen wir hier stellvertretend nur zwei größere Verbände, aber natürlich gibt es viel mehr und selbst eine Tierschutzpartei, die freilich politisch bisher bedeutungslos geblieben ist. Man kümmert sich um Nutzvieh in Deutschland, um wilde Tiere und um die Erhaltung des Lebensraum, wobei die Einrichtung von Naturschutzgebieten und Reservaten oft auf die Initiative durch solche Vereinigungen zurückgehen. Ähnlich zu den internationalen Verbänden ist jedoch auch in der Bundesrepublik die Unwirtschaftlichkeit, es gibt Berichte über Verschwendung und sogar Bestechung, doch sollte man sich angesichts der besonderen Umstände, in denen Tierschutzorganisationen arbeiten müssen, jeden Fall einzeln betrachten und bewerten.